Zwischen Fliegerbomben und Lamettastreifen

Rastatt (for) – Sechs Senioren aus dem Raum Rastatt und dem Murgtal erzählen im BT-Gespräch von der Kriegsweihnacht 1943 – an ein besinnliches Fest war damals kaum zu denken.

Die deutsche „Scharnhorst“ sinkt am 26. Dezember 1943. Nur 36 der 1.968 Seeleute überleben den Untergang. Foto: dpa

© picture-alliance / dpa/dpaweb

Die deutsche „Scharnhorst“ sinkt am 26. Dezember 1943. Nur 36 der 1.968 Seeleute überleben den Untergang. Foto: dpa

Von Janina Fortenbacher

Der Vater war im Krieg, die Lebensmittel waren rar und das Lametta hing nicht nur am Christbaum, sondern fiel mancherorts auch in Form von Bomben vom Himmel. An ein besinnliches Weihnachtsfest war 1943 kaum zu denken. Obwohl der Schein von Wachskerzen eine wohlige Atmosphäre zaubern und Weihnachtslieder die Stimmung heben sollten, waren die meisten an Heiligabend gedanklich bei ihren Verwandten an der Front. Vier Seniorinnen aus dem Martha-Jäger-Haus in Rastatt und zwei Männer aus dem Murgtal haben sich vor zwei Jahren im Gespräch mit BT-Redakteurin Janina Fortenbacher an das Weihnachtsfest während der Kriegsjahre erinnert. Im Rahmen des Throwback Thursdays, einer Reihe des BT-Instagramteams, haben wir die Geschichte aus dem Archiv gekramt:

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