Zwei erfolgreiche Musiker beim Video-Chat über die Krise im Jazz

Baden-Baden (red) – Zwei entspannte Jazzer im Homeoffice: Der erfolgreiche Mannheimer Jazztrompeter Thomas Siffling und der Österreicher Thomas Gansch, besser bekannt als Hornist von Mnozil Brass, sprechen beim Video-Chat über die aktuelle Corona-Krise und die seit langem bestehende Krise in der Jazz-Szene. „Wer nie geschaut hat, dass er was hat, hat jetzt gar nichts“, sagt Thomas Gansch.

Auftritte sind abgesagt, sein Mannheimer Jazz-Club ist geschlossen: Trompeter Thomas Siffling kommt derzeit durch die Planung neuer Konzertreihen über die Runden.  Foto: Laura Carbone

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Auftritte sind abgesagt, sein Mannheimer Jazz-Club ist geschlossen: Trompeter Thomas Siffling kommt derzeit durch die Planung neuer Konzertreihen über die Runden. Foto: Laura Carbone

Von Georg Rudiger

Eigentlich sollte Thomas Gansch mit der schrägen Bläsertruppe Mnozil Brass auf einer Kalifornien-Tournee sein. Stattdessen sitzt er im kalten Wien im geparkten Auto auf der Straße, weil dort der Handyempfang besser ist als in seiner Wohnung. Thomas Siffling, der bei der Videokonferenz zugeschaltet ist, berichtet, dass er gestern mit seinem Sohn den Vorgarten bepflanzt habe. Normalerweise hätte der 47-jährige Trompeter und Produzent an diesem Montagabend in seinem Mannheimer Jazzclub „Ella & Louis“ den englischen Sänger Ian Shaw angekündigt.

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Erstellt:
2. April 2020, 22:30 Uhr
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