Zusatzbusse im Schülerverkehr eingesetzt

Baden-Baden (red) – Aufgrund der Pandemie, den veränderten Schulstartzeiten und dem Abstandsgebot in den Verkehrsmitteln kommt es ab Montag, 2. November, zu einigen Änderungen im Schülerverkehr.

Zur Entzerrung des Schülerverkehrs werden ab Montag zusätzliche Busse eingesetzt. Symbolfoto: Bernhard Margull/Archiv

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Zur Entzerrung des Schülerverkehrs werden ab Montag zusätzliche Busse eingesetzt. Symbolfoto: Bernhard Margull/Archiv

Diese Änderungen gelten zunächst bis zu den Weihnachtsferien, teilte der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit. Sie betreffen die Landkreise Karlsruhe, Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden. In der Kurstadt setzen die Verkehrsbetriebe zudem einige Verstärkerfahrten ein. Alle Zusatzangebote sind in die elektronischen Fahrplanmedien aufgenommen. Schüler haben so die Möglichkeit, zu sehen, dass wenige Minuten später ein weiterer Bus fährt und können sich entsprechend auf die verschiedenen Fahrzeuge verteilen.

Hier die zusätzlichen Angebote für den Stadt- und Landkreis:

- Linie 227 (Schulverkehr Durmersheim – Rastatt): Um pünktlicher an der Schule zu sein, fährt der Bus mit bisheriger Abfahrt in Bietigheim um 8.01 Uhr künftig fünf Minuten früher los.

- Linie 240 S (Gaggenau – Niederbühl): Aufgrund geänderter Schulzeiten fahren die Busse mit Abfahrt am Cuppamare in Oberndorf um 11.58 Uhr und 12.01 Uhr künftig jeweils fünf Minuten später los.

- Linie 241 (Rastatt – Kuppenheim): Aufgrund von Fahrplanänderungen muss der Bus mit bisheriger Abfahrt in Rastatt um 12.26 Uhr künftig fünf Minuten später abfahren.

- Linie 251 (Gaggenau – Waldprechtsweier): Aufgrund von Fahrplanänderungen fährt der Bus mit bisheriger Abfahrt in Gaggenau um 13.07 Uhr künftig zwei Minuten später los.

- Linie 252 S (Gaggenau – Sulzbach): Aufgrund von Fahrplanänderungen fährt der Bus mit bisheriger Abfahrt in Rotenfels um 13.25 Uhr künftig zwei Minuten später los.

- Linie 259 (Kuppenheim – Muggensturm): Aufgrund geänderter Schulzeiten fahren die Busse mit Abfahrt am Cuppamare um 11.58 Uhr und in Muggensturm um 12.15 Uhr jeweils fünf Minuten später.

- Linie 285 (Kartung – Baden-Baden): Ab Kartung Schule fährt künftig um 6.56 Uhr bis Baden-Baden Schweigrother Platz ein Verstärker, der als Linie 292 in Leiberstung (dort ab 6.38 Uhr) einsetzt.

- Linie 292 (Leiberstung – Baden-Baden): Zur Verbesserung der Pünktlichkeit wird der Bus mit bisheriger Abfahrt um 6.40 Uhr in Leiberstung um drei Minuten vorverlegt. Der Verstärker der Linie 285 wird bereits ab Leiberstung zugeführt. Dadurch soll eine möglichst gleichmäßige Auslastung beider Busse erreicht werden, um in Kartung beziehungsweise später in Sinzheim noch eine möglichst große Kapazität anbieten zu können.

Der KVV ist bestrebt, weitere Verstärkerfahrten anzubieten, sobald sich auf dem Markt freie Kapazitäten finden lassen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Verstärkerfahrten in der Kurstadt

Um den Schulverkehr zu entlasten, setzen die städtischen Verkehrsbetriebe Baden-Baden zudem ab Montag, 2. November, zusätzlich zu den bereits vor den Herbstferien eingeführten Verstärkerfahrten weitere Busse ein. So wird die Linie 201/212 mit einer neuen Fahrt um 6.53 Uhr ab Sandweier Mitte bis Baden-Baden Stadtmitte und weiter zur Haltestelle „Tiergarten/SWR“ verstärkt. Bei der Linie 243 gibt es eine zusätzliche Fahrt um 7.04 Uhr ab Haueneberstein Waldstraße über das „Industriegebiet“ zum Bahnhof Baden-Baden und weiter als Schnellbus über die B 500 zur Stadtmitte. Diese Fahrt erreicht um 7.26 Uhr die Haltestelle „Augustaplatz“.

Zur Entlastung der Linie 285 startet der eingesetzte Verstärkerbus um 6.45 Uhr ab der Haltestelle Hügelsheim „Ahornbrunnen“ und verkehrt über Kartung direkt zum Schweigrother Platz. In Kooperation mit dem KVV und NVW wird ein zusätzliches Fahrzeug auf der Linie 285/292 eingesetzt. Der Bus beginnt seine Fahrt um 6.41 Uhr in Leiberstung und verkehrt über Halberstung und Kartung zum Schweigrother Platz nach Baden-Baden. Die Verkehrsbetriebe werden die Auslastung der Fahrten weiterhin überprüfen und gegebenenfalls an die aktuelle Entwicklung anpassen, so die Stadtwerke.

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Erstellt:
1. November 2020, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 43sec

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