Zu wertvoll für die Tonne

Baden-Baden/Rastatt (naf) – Anlässlich des Tags der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai erklärt das Foodsharing-Netzwerk in Mittelbaden, wie es Lebensmittel vor dem Mülleimer bewahrt.

Leicht bräunliche Bananen, Äpfel mit kleinen Dellen und Tomaten, die saftig rot glänzen: Ohne das Foodsharing-Netzwerk wäre all das im Mülleimer gelandet. Foto: Lehnes/Foodsharing

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Leicht bräunliche Bananen, Äpfel mit kleinen Dellen und Tomaten, die saftig rot glänzen: Ohne das Foodsharing-Netzwerk wäre all das im Mülleimer gelandet. Foto: Lehnes/Foodsharing

Von BT-Volontärin Nadine Fissl

Christine Huber ist eine Retterin. Auf ihr Konto gehen 3.992 Kilogramm an Lebensmitteln, die im Laufe eines Jahres vor dem Mülleimer bewahrt wurden. Damit ist die Foodsaverin (Lebensmittelretterin) eine von rund 100 im Bezirk Rastatt/Baden-Baden, die sich als Teil des internationalen Foodsharing-Netzwerks gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Anlässlich des 2. Mais, dem Tag der Lebensmittelverschwendung, macht sie auf ihre Arbeit aufmerksam.
Seit 2019 gibt es die Initiative im hiesigen Bezirk, damals noch mit einem einzigen Foodsaver und genau einem kooperierenden Betrieb, „heute sind es rund 40, von denen wir entweder punktuell Lebensmittel abholen oder auch schon mal vier- bis fünfmal pro Woche“, berichtet Huber. So richtig „durchgestartet“ sei der Bezirk Anfang 2020, im Sommer kam sie selbst hinzu. Mittlerweile ist Huber im Botschafterinnenteam, organisiert also die Zusammenarbeit und neue Kooperationen mit Betrieben. „Positiv überrascht, wie viele Freiwillige und Engagierte es in Deutschland gibt“, ist sie seit ihrem ersten Tag.

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