Wo man singt, ist es gefährlich?

Baden-Baden/Freiburg (BT) – Das Licht am Ende des Pandemie-Tunnels ist sichtbar: Aber für die Chöre des Landes gibt es noch keine Perspektiven. Immer mehr Mitglieder springen ab.

Der Baden-Badener Kantor und Musiklehrer Uwe Serr fordert die Verbände und Kirchen dazu auf, jetzt realistische Öffnungschritte auszuhandeln. Foto: Elisabeth Serr

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Der Baden-Badener Kantor und Musiklehrer Uwe Serr fordert die Verbände und Kirchen dazu auf, jetzt realistische Öffnungschritte auszuhandeln. Foto: Elisabeth Serr

Von Georg Rudiger

Der Clicktrack tickt. Bertrand Gröger sitzt in seiner Wohnung am E-Piano und beginnt mit „Seven Days of Falling“ des Esbjörn Svensson Trios. Zum ersten Mal überhaupt singt der Jazzchor Freiburg in der digitalen Probe dieses neue Arrangement. Man sieht auf dem Bildschirm 23 Gesichter, wie sie die Lippen bewegen und die Stirn runzeln. Der eine klebt noch in den Noten, die andere tanzt entspannt vor sich hin. Man hört nichts außer dem E-Piano und dem monotonen Beat. Der Chor ist stumm, die Mikrofone sind ausgeschaltet.

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Erstellt:
20. Mai 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 51sec

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