Corona-Krise: Wo bleibt die Langzeitstrategie?

Karlsruhe (kli) – In der Corona-Debatte sollten Juristen eine wichtigere Rolle einnehmen. Das fordert der Münsteraner Rechtswissenschaftler Oliver Lepsius. Ihm missfällt die Denklogik der Politik.

Fordert ein ausgewogeneres Nachdenken über den Eingriff in Grundrechte: Oliver Lepsius. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

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Fordert ein ausgewogeneres Nachdenken über den Eingriff in Grundrechte: Oliver Lepsius. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

Von Dieter Klink

In jüngster Zeit regt sich Kritik am Zustandekommen der Corona-Regeln: Zu viel Regierungsrunden, zu wenig Parlament und Öffentlichkeit. Endlich tut sich was, freut sich der Münsteraner Rechtswissenschaftler Oliver Lepsius. Bei einem Online-Vortrag am Montagabend bezeichnete er den derzeitigen Zustand als „Parallelrechtsordnung“, als einen de-facto-Ausnahmezustand, der so vom Grundgesetz nicht vorgesehen sei.

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