Winterpause auch in der Fußball-Oberliga

Von Moritz Hirn

Baden-Baden (moe) – Nach wochenlangem Warten herrscht nun auch für den SV Oberachern und den SV Linx Klarheit: Die Fußball-Oberliga hat die vorgezogene Winterpause eingeläutet.

Winterpause auch in der Fußball-Oberliga

Die Kickschuhe bleiben im Schrank: Auch in der Oberliga wird in diesem Jahr nicht mehr gespielt. Foto: Frank Seiter

Wochenlang hingen die Oberliga-Fußballer des SV Oberachern und des SV Linx in der Luft und wussten – zumindest offiziell – nicht, ob in diesem Jahr der Ball tatsächlich noch einmal rollen soll oder eben nicht. Seit Donnerstagnachmittag herrscht nun Klarheit: Der Südbadische Fußballverband (SBFV) verkündete in Form einer Pressemitteilung, dass auch die Oberliga ab sofort die vorgezogene Winterpause einläutet.

Lange Entscheidungsfindung

Nachdem am Mittwoch bei den Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vereinbart wurde, die seit 2. November geltenden Corona-Beschränkungen im Wesentlichen bis zu den Weihnachtsfeiertagen aufrechtzuerhalten und es damit insbesondere keine Lockerungen für den Amateursport geben wird, schreibt der Verband, „werden nun auch in den BW-Oberligen der Herren, Frauen und Jugend alle Spiele bis zum Jahresende abgesetzt.“

Der Verbandsvorstand des SBFV hatte diese Entscheidung für seine Spielklassen von der Verbandsliga abwärts bereits am 9. November getroffen, nun herrscht zumindest in dieser Hinsicht auch für die baden-württembergischen Spielklassen Klarheit.

Zur langen Entscheidungsfindung heißt es in der Mitteilung, dass es mit Blick auf die teilweise beachtlichen Staffelgrößen in einigen dieser überregionalen Ligen erforderlich war, „keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen und sich die Möglichkeit offenzuhalten, im Idealfall in diesem Jahr noch einige Spiele auszutragen“.

Handballer warten auf Fingerzeig

Auf die nächste grundlegende Frage gibt es allerdings noch keine Antwort, wobei dies angesichts der dynamischen Entwicklung der Pandemie verständlich erscheint: „Weiterhin unsicher ist, wann und unter welchen Voraussetzungen der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Dies wird nun in den zuständigen Gremien des Verbands unter Einbeziehung der Vereine und der baden-württembergischen Nachbarverbände sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen behördlichen Verfügungslage erarbeitet“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

Einigermaßen frustriert warteten derweil die Oberliga-Handballer in der Region auf einen Fingerzeig von Handball Baden-Württemberg, wann und wie es für die Clubs weitergehen könnte. Dem Vernehmen nach standen am Donnerstagabend Gespräche zumindest in Südbaden – auch hier gab es bis dato noch keine Entscheidung – über das weitere Prozedere an.