Winter-Hotspots: Kretschmann zieht Reißleine

Stuttgart (bjhw/fk) – Mit Kontrollen und Parkplatzsperrungen soll der Zugang zu den mitunter überfüllten Höhengebieten strenger reglementiert werden. Das kündigen Landesregierung und Polizei an.

Überfüllte Schneeregionen – wie hier entlang der Schwarzwaldhochstraße – will das Land ab sofort mit schärferen Maßnahmen verhindern. Foto: Bernhard Margull/Archiv

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Überfüllte Schneeregionen – wie hier entlang der Schwarzwaldhochstraße – will das Land ab sofort mit schärferen Maßnahmen verhindern. Foto: Bernhard Margull/Archiv

Von Brigitte Henkel-Waidhofer, Florian Krekel

Frühaufsteher sind demnächst im Vorteil: Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) sollen nach dem Willen des Kabinetts zusammen mit lokalen Behörden weitreichende Einschränkungen für Tagesausflüge zu attraktiven touristischen Zielen erarbeiten. Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden fühlen sich gut vorbereitet und sehen keine Notwendigkeit für Vorgaben durch das Land.
„Die Menschen müssten wissen, dass wir sie wieder nach Hause schicken, wenn es im Schwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb zu voll wird, und zwar unabhängig davon, ob sie aus einem Gebiet mit hoher oder mit niedriger Inzidenz kommen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einer Sondersitzung des Landtags. Das Ziel bestehe darin, Menschenansammlungen zu verhindern „und Verstößen gegen das Abstandsgebot unverzüglich entgegenzuwirken“.

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Erstellt:
8. Januar 2021, 11:07 Uhr
Aktualisiert:
8. Januar 2021, 19:36 Uhr
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ca. 2min 18sec

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