Wiener „Tatort“ spielt auf der Straße

Wien (dpa) – Sucht, Scheidung, eigene Fehler: Es gibt viele Gründe für den sozialen Absturz bis auf die Straße. Im Wiener „Tatort“ sind die Menschen in der Obdachlosen-Szene besondere Opfer.

Bibi Fellner (Adele Neuhauser, rechts) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) sprechen mit der Obdachlosen Sackerl-Grete (Inge Maux). Foto: ARD Degeto/ORF/Superfilm/Philipp Brozsek

Bibi Fellner (Adele Neuhauser, rechts) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) sprechen mit der Obdachlosen Sackerl-Grete (Inge Maux). Foto: ARD Degeto/ORF/Superfilm/Philipp Brozsek

So sprachlos ist Bibi Fellner selten. Doch beim Anblick der Leiche von Gregor Aigner (Jonathan Fetka) ist die von Adele Neuhauser gespielte Wiener „Tatort“-Kommissarin sichtbar geschockt. Sie kennt den Mann. Mehr noch: Er hat vor ein paar Tagen versucht, sie in einer dringenden Angelegenheit zu sprechen. Aber sie hat dem Ex-Polizeispitzel und selbst ernannten Investigativjournalisten, der ins Obdachlosenmilieu abgestürzt ist, weder Zeit noch Ohr geschenkt. Oberst Ernst Rauter (Hubert Kramar) gibt Fellner und ihrem Kollegen Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) noch den guten Tipp: „Ihr könnt bei dem 08/15-Fall mit den Überstunden ruhig ein bisschen sparsamer sein.“ Ein tödlicher Streit unter völlig gescheiterten Existenzen, was sonst soll dahinter stecken?

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Erstellt:
20. Dezember 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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