Wenn die Sirene wieder heult

Stuttgart/Rastatt (vn) – Ein bundesweiter Probealarm am 10. September soll die Bevölkerung sensibilisieren. Das „akustische Wecken“ beginnt pünktlich um 11 Uhr.

Früher standen sie in jedem Dorf auf einem Dach, heute sieht man sie nicht mehr so oft: Sirenen.Foto: Martin Gerten/dpa/Archiv

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Früher standen sie in jedem Dorf auf einem Dach, heute sieht man sie nicht mehr so oft: Sirenen.Foto: Martin Gerten/dpa/Archiv

Von Volker Neuwald

Sturmläuten nannte man es im Mittelalter, wenn Kirchenglocken vor Bränden, Überschwemmungen, Unwettern oder Angriffen warnten. Heute heißen die Alarmierungsmedien „Nina“, „Biwapp“ oder „Katwarn“ und melden sich mit einem Signal auf dem Smartphone. Das klingt modern – doch reicht das im Katastrophenfall aus?
Kommunen und Behörden in Baden-Württemberg haben damit begonnen, die Bevölkerung mit Pressetexten auf den ersten bundesweiten Warntag seit der Wiedervereinigung hinzuweisen. Der 10. September soll unter dem Motto: „Wir warnen Deutschland“ genutzt werden, die Bandbreite der Warnmöglichkeiten im Zivil- und Katastrophenschutz flächendeckend zu testen und zu verbessern. Zudem soll das Thema wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

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Erstellt:
4. September 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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