Weihnachtsgeschichte: Historisch eher unkorrekt

Baden-Baden (fh) – Man könnte meinen, Jesus sei am 25. Dezember vor 2020 Jahren geboren. Stimmt aber nicht. Die Theologen Simone und Claudia Paganini überprüfen in ihrem Buch die Weihnachtsgeschichte.

Die jungfräuliche Geburt in Bethlehem, drei Könige und ein Stern, der den Weg dorthin weist? Die Bibel sollte man nicht allzu wörtlich nehmen. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

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Die jungfräuliche Geburt in Bethlehem, drei Könige und ein Stern, der den Weg dorthin weist? Die Bibel sollte man nicht allzu wörtlich nehmen. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Von Fiona Herdrich

Die jungfräuliche Geburt in Bethlehem, drei Könige und ein Stern, der den Weg dorthin weist? Wer sich die Krippe unter dem Weihnachtsbaum anschaut, fragt sich vielleicht, ob das wirklich alles so passiert ist, wie es da in Holz geschnitzt steht – so wie Simone und Claudia Paganini, die in ihrem Buch „Von wegen Heilige Nacht!“ die historischen Fakten rund um die Weihnachtsgeschichte checken, ohne dabei das christliche Fest entzaubern zu wollen. Dass man die Bibel nicht allzu wörtlich nehmen sollte, ist den meisten Menschen bekannt. Tatsächlich gibt es für die Ereignisse rund um die Geburt Jesu, anders als bei seiner Kreuzigung und Auferstehung, fast keine außerbiblischen Quellen. Und auch aus den beiden Evangelien, die darüber berichten (nur zwei von vier), geht recht wenig historisch Greifbares hervor.

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