Was in der Kunst blüht

Karlsruhe (sr) – Pflanzendarstellungen aus mehr als 500 Jahren zeigt die Kunsthalle Karlsruhe ab 24. Juli in der Ausstellung „Inventing Nature“, die Kuratorin Kirsten Claudia Voigt verantwortet.

Teil der kommenden Ausstellung „Inventing Nature“: Karl Schmidt-Rottluffs ausdrucksstarke Kombination von „Iris und Ginster“ (1920). Foto: A.Fischer / H.Kohler / Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

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Teil der kommenden Ausstellung „Inventing Nature“: Karl Schmidt-Rottluffs ausdrucksstarke Kombination von „Iris und Ginster“ (1920). Foto: A.Fischer / H.Kohler / Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Von BT-Redakteurin Sabine Rahner

Prächtige Blüten aus Pariser Gewächshäusern machten einst eine Edelprostituierte berühmt, die Alexandre Dumas als „Kameliendame“ literarisch verewigte. Giuseppe Verdi hob sie mit seiner Oper „La Traviata“ endgültig in den Olymp. Rote oder weiße Blüten – die Kurtisane wusste damit dezent Informationen an ihre Freier weiterzugeben. Diese feinsinnig codierte Blumensprache ist längst überholt. Auch Delikates wird heute unverblümt ausgesprochen.

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Erstellt:
29. Mai 2021, 12:00 Uhr
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