Was bringen Tests bei Parodontitis?

Frankfurt/Main (dpa) — Eine Parodontitis entsteht durch Bakterien. Mit speziellen Tests kann man sich diese zwar genauer anschauen, deren Nutzen ist aber sehr begrenzt, erläutert ein Experte.

Spezielle Tests, mit denen man sich Bakterien genauer ansehen kann, seien nur in seltenen Fällen sinnvoll, weiß der Zahnmediziner Peter Eickholz. Foto: Achim Scheidemann/dpa

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Spezielle Tests, mit denen man sich Bakterien genauer ansehen kann, seien nur in seltenen Fällen sinnvoll, weiß der Zahnmediziner Peter Eickholz. Foto: Achim Scheidemann/dpa

Dem Auslöser von Parodontitis auf den Grund gehen und eine zielgerichtete Behandlung ermöglichen: Dazu sollen mikrobiologische Tests beitragen. Doch das Geld für die Tests, die mitunter mehr als 100 Euro kosten und aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, können sich Patienten in der Regel sparen. Zahnmediziner Professor Peter Eickholz ist ein ausgewiesener Experte im Bereich Parodontologie. Im Interview erklärt er, warum die sogenannte Markerkeim-Bestimmung in den meisten Fällen keinen Nutzen für die Behandlung und damit für Patienten bringt. Eickholz ist Direktor der Poliklinik für Parodontologie an der Uni Frankfurt am Main und hat zahlreiche Buch- und Zeitschriftenbeiträge zu Parodontologie verfasst.

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Erstellt:
27. Juni 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 54sec

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