Warum Drohnenflüge für Störche zur Gefahr werden

Baden-Baden (BNN) – Drohnen in der Nähe von Storchenhorsten gefährden die Tiere. Warum ist das so? Und machen sich die Drohnenpiloten strafbar?

Sie sind wieder da: Das Storchenpaar hat erneut auf der großen Platane auf dem Bühler Kirchplatz sein Quartier bezogen. Im vergangenen Sommer hatte ein fremder Storch ihre Küken getötet. Foto: Wilfried Lienhard/BNN

Sie sind wieder da: Das Storchenpaar hat erneut auf der großen Platane auf dem Bühler Kirchplatz sein Quartier bezogen. Im vergangenen Sommer hatte ein fremder Storch ihre Küken getötet. Foto: Wilfried Lienhard/BNN

Von BNN-Volontärin Marie Orphal

Ein Foto in einer Bühler Facebook-Gruppe löst im vergangenen Jahr Empörung aus. Auf dem Bild, aufgenommen aus luftiger Höhe von einer Drohne, ist ein Storchennest von oben zu sehen – mitsamt schwarz-weiß gefiedertem Vogel. Nach viel Kritik verschwindet das Foto wieder aus dem Netz. Wenig später seien die Jungstörche tot aus dem Horst am Bühler Kirchplatz geborgen worden, erinnert sich Stefan Eisenbarth, offizieller Storchenbeauftragter für die Region zwischen Bühl und Karlsruhe. Fremde Störche hätten die Jungen totgehackt. Dass der Angriff mit der Drohne zusammenhänge, sei nicht auszuschließen, sagt Eisenbarth. „Es gibt immer wieder Probleme mit Drohnen an besetzten Storchenhorsten.“ Welche Probleme das sind und welche Folgen sie für die Tiere haben.

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Erstellt:
3. Mai 2022, 07:40 Uhr
Lesedauer:
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