WVIB-Hauptgeschäftsführer Münzer mahnt Reformen an

Baden-Baden/Rastatt/Freiburg (tas) – Die neue Regierung steht noch nicht, Arbeitgebervertreter wie der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden haben aber bereits einige Forderungen.

WVIB-Hauptgeschäftsführer Münzer: „Viele reden klug von Strukturwandel-Wissen.“ Foto: WVIB

© WVIB Schwarzwald AG

WVIB-Hauptgeschäftsführer Münzer: „Viele reden klug von Strukturwandel-Wissen.“ Foto: WVIB

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

BT: Herr Münzer, wie hat sich die Arbeit während des ersten Corona-Schocks im Jahr 2020 im WVIB-Netzwerk verändert?
Christoph Münzer: Am Anfang der Pandemie ist uns allen natürlich die Kinnlade runtergefallen. Nach rund zwei Wochen waren die Prozesse bei unseren Mitgliedsunternehmen und bei uns aber angepasst: Vieles lief dann digital, der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen in der kritischen Phase lief gut und intensiv ab. Unter dem Strich kann man heute sagen: Es war eine grandiose Netzwerkleistung. Wir sind mit voller Schlagzahl gefahren, das haben die Mitglieder honoriert. In den Mitgliedsbewegungen kann man Corona als Negativeffekt deshalb überhaupt nicht erkennen. Wir haben bei der Zahl der Mitglieder und beim Beitragsvolumen zugelegt. Einzig und allein bei unseren Schulungen konnten wir aufgrund der Lockdowns nicht mehr den Umsatz wie vor der Krise generieren, digitale Alternativen konnten den Einbruch hier nicht komplett abfedern.

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