Vom wilden Parken und neuem Müll

Baden-Baden (kie) – Viele Menschen zieht es nach draußen. Anwohner beschweren sich über Falschparker, Staus und zurückgelassenen Unrat. Doch welche Auswirkungen hat der Tagestourismus auf die Natur?

Abseits der Wege unterwegs zu sein – wie hier auf der Hornisgrinde –, verspricht besondere Ausblicke. Für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ist das jedoch problematisch. Foto: Bernhard Margull

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Abseits der Wege unterwegs zu sein – wie hier auf der Hornisgrinde –, verspricht besondere Ausblicke. Für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ist das jedoch problematisch. Foto: Bernhard Margull

Von Franziska Kiedaisch

„Die Verlagerung der Menschenströme in bisher eher ruhige Gegenden führt dazu, dass die Tierwelt gestört wird und Flurschäden entstehen können“, sagt Sébastien Oser, Leiter des Amtes für Baurecht und Naturschutz im Landratsamt Rastatt. Und fügt an: „Das ist aber kein neues Phänomen, sondern besteht seit einigen Jahren“. Als Beispiel nennt Oser das vom Aussterben bedrohte Auerhuhn, dessen Bestand nachweislich durch die menschlichen Störungen weiter gefährdet wird. Besonders im Winter, wenn die Tiere ihren Stoffwechsel drosseln, um mit weniger Nahrung zurechtzukommen.

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Erstellt:
14. Januar 2021, 08:30 Uhr
Lesedauer:
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