Vier Millionen Mitglieder in Genossenschaften

Baden-Baden (tas) – Nirgendwo in Deutschland ist die Genossenschaftsbewegung so lebendig wie im Südwesten. Im BT-Interview blickt BWGV-Präsident Roman Glaser in die Zukunft.

Verbandspräsident Glaser: „Der Südwesten wird nicht ohne Grund ‚Das Land der Genossenschaften‘ genannt.“ Foto: Tobias Symanski

© Tobias Symanski

Verbandspräsident Glaser: „Der Südwesten wird nicht ohne Grund ‚Das Land der Genossenschaften‘ genannt.“ Foto: Tobias Symanski

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

BT: Herr Glaser, die genossenschaftliche Bewegung ist gute 150 Jahre alt. Wie viele Jahre trauen Sie ihr noch zu?
Roman Glaser: Mindestens noch genauso viele. Ich bin mir sicher, dass wir eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens erleben werden. Kooperatives Wirtschaften ist weit mehr als ein Trend, insbesondere für Selbstständige und Einzelpersonen, die wirtschaftliche Erfolge kaum mehr ohne einen Verbund erreichen können. Keine Rechts- und Unternehmensform passt so gut zur Sozialen Marktwirtschaft wie die eingetragene Genossenschaft. Die Verbindung von wirtschaftlichem Streben und sozialer Verantwortung gibt es nur in einer förderbezogenen Einrichtung. Genossenschaften müssen Gewinne machen, aber definitiv nicht maximieren. Der Blick ist auf die Mitglieder gerichtet.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
24. März 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 4min 48sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen