Vieles spricht für ein Zentralklinikum

Baden-Baden (vn) – Noch in diesem Jahr soll über die Zukunft des Klinikums Mittelbaden entschieden werden: Landrat Toni Huber und Oberbürgermeisterin Margret Mergen werben für einen Neubau.

Rund 39000 Patienten wurden vergangenes Jahr im Klinikum Mittelbaden behandelt, die Hälfte davon am Standort in Balg. Foto: Krekel

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Rund 39000 Patienten wurden vergangenes Jahr im Klinikum Mittelbaden behandelt, die Hälfte davon am Standort in Balg. Foto: Krekel

Von Volker Neuwald

Mit dem Bau eines Zentralklinikums verbunden wäre eine Schließung der drei verbliebenen Einrichtungen in Balg, Rastatt und Bühl voraussichtlich bis Ende des Jahrzehnts. Erst nach der strukturellen Weichenstellung werde über den genauen Standort des neuen Großkrankenhauses gesprochen.
Über diese Marschroute informierten Landrat Toni Huber und Oberbürgermeisterin Margret Mergen (beide CDU) gestern die Presse. Sie vertreten die Gesellschafter des Klinikums Mittelbaden (KMB), den Landkreis Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden. Die überwiegende Mehrheit von Kreistag und Gemeinderat wisse man hinter sich, berichtete Huber aus einer nichtöffentlichen Sitzung beider Gremien am Mittwochabend in der Kurstadt. Beide Politiker wollen eine Vorfestlegung vermeiden, in den Fraktionen zeichnet sich aber offenbar ein Konsens zu Gunsten der Ein-Standort-Lösung ab. Huber: „Die Argumente haben überzeugt.“

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Erstellt:
2. Juli 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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