Viel Muße im neuen Baden-Badener Literaturmuseum

Baden-Baden (cl) – Baden-Baden und die Weltliteratur: Das interaktive „Muße – Literaturmuseum“ der Stadtbibliothek soll am 10. Oktober starten. Die Universität Freiburg erstellt die Konzeption.

Die „Flachware“ soll spannend inszeniert werden: Im „Muße – Literaturmuseum“ wird es Kästen geben, in denen die Besucher Texte entdecken können.  Foto: Stadtbibliothek Baden-Baden

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Die „Flachware“ soll spannend inszeniert werden: Im „Muße – Literaturmuseum“ wird es Kästen geben, in denen die Besucher Texte entdecken können. Foto: Stadtbibliothek Baden-Baden

Von BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

In Baden-Baden hat sich im 19. Jahrhundert nicht nur eine große musikalische Salonkultur rund um Clara Schumann und Pauline Viardot gebildet, auch viele Schriftsteller der Weltliteratur besuchten die Sommerhauptstadt des europäischen Hochadels, um zu flanieren, genießen und dichten. Russische Literaten wie Nikolaj Gogol, Dostojewski und Turgenew, der sich hier eine Villa neben seiner verehrten Viardot baute, trafen in Baden-Baden aufeinander. Der US-Schriftsteller Mark Twain besuchte die noble Kurstadt, ebenso „Frankenstein“-Autorin Mary Shelley oder die Franzosen Alexandre Dumas, Honoré de Balzac und Victor Hugo. Auf Gerhart Hauptmann folgten im 20. Jahrhundert Bertolt Brecht und Alfred Döblin. Bis in die Gegenwart hinein zieht es Autoren an die Oos.

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