Verfremdete Landschaft

Zürich (hdf) – Das Kunsthaus Zürich zeigt Gerhard Richter als Landschaftsmaler. Diese Gattung hat sein Werk stets begleitet.

Gerhard Richter „Eis“ (1981), aus der Sammlung Ruth McLoughlin, ist in der Ausstellung im Kunsthaus Zürich zu sehen. Foto: Kunsthaus Zürich

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Gerhard Richter „Eis“ (1981), aus der Sammlung Ruth McLoughlin, ist in der Ausstellung im Kunsthaus Zürich zu sehen. Foto: Kunsthaus Zürich

Von Hans-Dieter Fronz

Das eine Zeit lang in schöner Regelmäßigkeit wiederholte Verdikt über die Malerei als überholter Kunstform konnte sich speziell auf die Landschaft berufen. Denn gab es etwas Altmodischeres, als eine Landschaft zu malen? In der frühen Neuzeit, seit der Renaissance war das Genre den Gattungen Historiengemälde und Porträt klar nachgeordnet. Erst im Barock erlebte es eine frühe Blüte, um in der Romantik zur bedeutendsten Gattung der Malerei zu avancieren. In der Gegenwartskunst schien die Landschaft aus der Mode gekommen zu sein. Gab es sie als Bildgattung überhaupt noch?

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Erstellt:
6. Juli 2021, 23:00 Uhr
Lesedauer:
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