Verbruggens „Feuervogel“ bezaubert in cooler Varieté-Welt

Karlsruhe (cl) – Coole Dämonenaustreibung in der Varieté-Welt: Das Badisches Staatsballett zeigt die neue „Feuervogel“-Version von Jeroen Verbruggen als Online-Premiere im Karlsruher Opernhaus.

Sinnig gespiegelt durch eine Scheinwelt der Verführungskunst, in der man die Puppen tanzen lässt, aber keiner den anderen nah an sich ran lässt. Kurioserweise: Trotz Verzicht auf Pas de deux bringt Verbruggen einen ergreifenden Paartanz auf die Staatstheaterbühne.  Foto: Costin Radu/Badisches Staatstheater

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Sinnig gespiegelt durch eine Scheinwelt der Verführungskunst, in der man die Puppen tanzen lässt, aber keiner den anderen nah an sich ran lässt. Kurioserweise: Trotz Verzicht auf Pas de deux bringt Verbruggen einen ergreifenden Paartanz auf die Staatstheaterbühne. Foto: Costin Radu/Badisches Staatstheater

Von BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

Igor Strawinskys schillernder „Feuervogel“ ist beim Badischen Staatsballett im Varieté der 1920er Jahre gelandet, nicht in einer strahlenden Glitzerwelt, sondern im düster-verschleierten Nachtleben, das ans Gangstermilieu erinnert. Der Blockbuster von 1910, geschaffen als ein Auftragsballett der legendären Pariser Ballets Russes, mit den sirrenden, flirrenden Klängen, dem effektvollen, aparten Farbreichtum der Musik des damals 27-jährigen Komponisten hat viele Choreografen der Gegenwart, von George Balanchine bis John Neumeier, inspiriert.

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Erstellt:
18. April 2021, 23:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 19sec

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