„Ungedeckter Scheck aus ideologischen Gründen“

Stuttgart – Der Verband der Gymnasiallehrer übt harsche Kritik an den Gemeinschaftsschulen im Land. Deren Verfechter halten die Kritik für sehr weit hergeholt. Die Kultusministerin beschwichtigt.

Über die Ausgestaltung der Schullandschaft im Südwesten ist wieder einmal Streit entbrannt. Foto: Deck/dpa

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Über die Ausgestaltung der Schullandschaft im Südwesten ist wieder einmal Streit entbrannt. Foto: Deck/dpa

Von Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Besonnenheit verlangt Susanne Eisenmann (CDU) – und stellt sich hinter die Gemeinschaftsschulen im Land. Just in den Tagen, in denen die Eltern von Viertklässlern die Wahl der künftigen Schule treffen, sind Negativmeldungen bekannt geworden. „Es hilft nicht weiter, wenn wir die Schularten gegeneinander ausspielen“, so die frühere Stuttgarter Schulbürgermeisterin. Alle Angebote hätten „ihren Platz in der Bildungslandschaft, werden gefördert und unterstützt“. Die neue Schulform wurde 2012 von Grün-Rot eingeführt. 2016 im Koalitionsvertrag bekannten sich auch die Christdemokraten zu der geleisteten „anspruchsvollen Arbeit“.

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Erstellt:
12. Februar 2020, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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