Tour de France: Erfunden, um Auflage zu machen

Paris (ket) – Die Frankreich-Rundfahrt war schon immer ein Medienereignis, ihre Betrugsgeschichten, die von Nägeln auf der Straße bis Fahrten mit der Bahn reichten, waren dabei nur hilfreich.

Mann der ersten Stunden: Eugène Christophe führte bei der Tour 1913 bereits mit 18 Minuten ehe ihm die Gabel brach. Foto: Archiv.

Mann der ersten Stunden: Eugène Christophe führte bei der Tour 1913 bereits mit 18 Minuten ehe ihm die Gabel brach. Foto: Archiv.

Von BT-Redakteur Frank Ketterer

Samstag in einer Woche startet in Brest die diesjährige Tour de France, drei Wochen später endet das berühmteste und härteste Radrennen der Welt traditionell auf den Pariser Champs-Élysées. 184 Fahrer aus 23 Teams werden sich in diesem Jahr über die 3.414,4 Kilometer, verteilt auf 21 Etappen, quälen. Bei der Erstausgabe der Tour, die am 1. Juli 1903 gestartet wurde, fanden sich gerade Mal 60 wackere Männer, die bereit waren, die damals noch unbekannten Strapazen auf sich zu nehmen. Zu dem Rennen aufgerufen hatte die Zeitschrift „L’Auto“, eine Art Vorgänger von der heutigen „L’Equipe“. Das primäre Ziel: Die Steigerung der Auflage. Der Plan ging auf. Vor allem die Betrugsgeschichten fanden das Interesse der Leser.

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Erstellt:
17. Juni 2021, 07:00 Uhr
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