Total verhunzt, aber so richtig

Gernsbach (dk) – Es sind die kleinen Momentaufnahmen des Lebens: Kurioses, Schönes, Ärgerliches. „Lebensnah“ schreibt Daniela Körner diese Woche über die Kunst des Haareschneidens.

Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

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Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

Von BT-Redakteurin Daniela Körner

Wenn ich so schreiben würde, wie ich Haare schneide, müsste ich mich wohl nach einem neuen Job umschauen. Ich muss ja nicht alles können – aber im Moment irgendwie schon, zumindest, wenn ein bis zwei Familienmitglieder schwer unter der Corona-Pandemie leiden. Also nicht unter dem Virus direkt, sondern darunter, dass die Friseure seit einer halben Ewigkeit geschlossen haben und die Matte wächst und wächst. Auch mein Schopf könnte frische Farbe gebrauchen. In Sachen Alterungsprozess muss ich den Tatsachen ins Auge blicken. Da bin ich nicht die Einzige, und ich halte tapfer durch. Aber Solidarität hin oder her – den Männern reißt der Geduldsfaden. „Das muss jetzt weg – und wenn ich mir den Kopf kahl schere“: Dieser Satz wird immer vehementer.

Selbst zur Schere zu greifen, hatte ich mir immer verboten

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Erstellt:
21. Februar 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 10sec

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