Todesurteil Ökoquote?

Sinzheim/Hagnau (fk/lsw) – Immer mehr Winzer im Land beklagen marktferne Vorschriften in Sachen Ökolandbau und Umweltschutz und fürchten um ihre Existenz. Auch in der Region.

Karl Megerle, Vorsitzender des Winzervereins Hagnau (Foto), und sein Winzerkollege Klaus Fritz aus Sinzheim sind sich einig: „Gegen die Natur zu schaffen, wäre Quatsch.“Foto: Kästle/dpa

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Karl Megerle, Vorsitzender des Winzervereins Hagnau (Foto), und sein Winzerkollege Klaus Fritz aus Sinzheim sind sich einig: „Gegen die Natur zu schaffen, wäre Quatsch.“Foto: Kästle/dpa

Von Florian Krekel, lsw

Klaus Fritz ist sauer. Sieht eine Pseudomoral in weiten Teilen der Gesellschaft. Fühlt sich von der Politik vergessen. Es sei Zeit, sagt der Sinzheimer Winzer, „die Bevormundung der bäuerlichen Landwirtschaft zu beenden“. Für Bio- oder Ökoquoten, wie im mittlerweile ad acta gelegten Volksbegehren Rettet die Bienen ursprünglich gefordert und im in abgeschwächter Form in einem Eckpunktepapier der Landesregierung vorgesehen, sieht Fritz keinen Absatzmarkt.

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Erstellt:
5. Februar 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 55sec

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