TVS mit Wut im Bauch nach Ulm

Baden-Baden (moe) – Die Handballer des TVS Baden-Baden fahren mit einer Portion Wut im Bauch nach Ulm. Bei der dortigen TSG Söflingen wollen sie sich für die bisher einzige Heimniederlage revanchieren.

Noch mindestens drei Spiel muss Maximilian Vollmer (am Ball) wegen seiner Sperre zuschauen – vielleicht sogar noch länger.

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Noch mindestens drei Spiel muss Maximilian Vollmer (am Ball) wegen seiner Sperre zuschauen – vielleicht sogar noch länger.

Von Moritz Hirn

Wenn sich die Handballer des TVS Baden-Baden am Sonntag in Richtung Ulm aufmachen, dann ist eine gehörige Portion Wut mit im Gepäck. Denn mit der TSG Söflingen haben die Sandweierer noch ein Hühnchen zu rupfen: Die Turn- und Sportgemeinde aus dem Ulmer Stadtteil hat den Grün-Weißen die bisher einzige Niederlage in der heimischen Rheintalhalle beigebracht. Am 19. Oktober 2019 gewann die TSG knapp, aber verdient mit 27:26. Das hat man beim TVS natürlich nicht vergessen: „Niederlagen sind immer blöd, aber die Art und Weise gegen Söflingen war schon sehr ärgerlich. Wir haben eine ganz schlechte erste Hälfte gespielt“, erinnert sich Coach Sandro Catak. Nach 30 Minuten lag der TVS damals mit sieben Toren hinten, startete eine Aufholjagd – letztlich aber ohne Fortune.

Catak: „Fahren befreit nach Ulm“

Dass die TSG nur zwei Punkte hinter dem TVS auf Platz fünf steht, kommt für Catak nicht von ungefähr: „Die spielen eine super Runde und stehen zurecht so weit oben.“ Guter Rückraum, vor allem aber extrem offensive und daher unangenehme Abwehr, fasst der TVS-Trainer die Stärken des Gegners zusammen. „Da müssen wir uns im Angriff zwei, drei Dinge zurechtschneidern“, kündigt Catak taktische Kniffe an. Insgesamt versprüht man im TVS-Lager Lockerheit: „Wir fahren ganz befreit dort hin.“ Das liegt auch an der Tatsache, dass Catak mit Neuzugang Maximilian Strüwing eine weitere personelle Alternative im Kader hat. Auch Niklas Jolibois steht vor seinem Comeback. Maxi Vollmer muss derweil nach seiner vermeintlichen Tätlichkeit gegen Weilstetten noch mindestens drei Spiele zuschauen, offenbar droht gar eine längere Sperre. (moe)

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Erstellt:
27. Februar 2020, 19:00 Uhr
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