Südwestmetall schlägt Alarm

Ettlingen/Baden-Baden (tas) – Die Metall- und Elektroindustrie hadert mit dem Lohnniveau am Standort Deutschland – und will die laufende Tarifrunde zu Kostensenkungen nutzen.

Ein Mitarbeiter des Maschinenbauers Dürr programmiert einen Roboter: Metallverarbeitung und Elektrofertigung sind Schlüsselindustrien im Südwesten.Foto: Marijan Murat/dpa

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Ein Mitarbeiter des Maschinenbauers Dürr programmiert einen Roboter: Metallverarbeitung und Elektrofertigung sind Schlüsselindustrien im Südwesten.Foto: Marijan Murat/dpa

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

Die Stimmung in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) ist angespannt. Denn die Corona-Pandemie wirkt auch in der baden-württembergischen Schlüsselbranche wie ein Brennglas. „Ich habe vor Kurzem mit einem Maschinenbauunternehmen telefoniert, das im vergangenen Jahr nicht eine einzige Maschine verkauft hat“, sagt Cornelia Koch, die Geschäftsführerin der Bezirksgruppe Mittlerer Oberrhein-Enz von Südwestmetall.
Am Freitag schlug der Verband bei einer Video-Pressekonferenz Alarm. „Unsere Branche befindet sich seit Mitte 2018 in einer Abschwungphase und seit 2019 in der Rezession. Die Corona-Krise hat dann den zyklischen Abschwung im Frühjahr vergangenen Jahres dramatisch verstärkt“, sagt Koch.

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