Streiks bei Karlsruher Verkehrsunternehmen

Karlsruhe (red) – Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag erneut die Mitarbeiter kommunaler Verkehrsbetriebe zu Warnstreiks aufgerufen, auch in Karlsruhe – allerdings nicht den Fahrdienst.

Streiks bei Karlsruher Verkehrsunternehmen

Wegen des Warnstreiks werden am Donnerstag mitunter kürzere Züge eingesetzt. Symbolfoto: Jochen Denker/Archiv

Die die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (KVV) gehen deshalb davon aus, ihren Fahrgästen am Donnerstag ein weitestgehend reguläres Fahrplanangebot mit Bus und Bahn anbieten können.

Kürzere Bahnen

Dennoch ist mit Einschränkungen zu rechnen, wie der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) am Mittwoch mitteilte. Zu Arbeitsniederlegungen wird es am Donnerstag vor allem im Bereich der Werkstatt im Betriebshof West am Karlsruher Rheinhafen kommen. Eine Auswirkung davon wird sein, dass den VBK und der AVG im gesamten Tagesverlauf weniger Fahrzeugkapazitäten zur Verfügung stehen und einige Fahrten deshalb nicht in der sonst üblichen Doppeltraktion, sondern nur mit einem Wagen durchgeführt werden können. Zudem sind auch Service-Einschränkungen im Bereich der Wagenpflege zu erwarten, die ebenfalls im Betriebshof West bestreikt wird.

Eingeschränkter Kundenservice

Auswirkungen hat der Warnstreik auch auf das KVV-Kundenzentrum am Karlsruher Marktplatz. Es schließt am Donnerstag zwei Stunden früher, hat also nur von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das Kundenzentrum am Bahnhof in Ettlingen hat zu den regulären Zeiten geöffnet (8 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr). Das KVV-Kundenzentrum am Karlsruher Hauptbahnhof ist aufgrund von Corona-Schutzmaßnahmen ohnehin derzeit geschlossen.

Eingeschränkt erreichbar sein wird auch der KVV-Kundenservice. Dort müsse bei telefonischen Anfragen mit längeren Wartezeiten in der Hotline gerechnet werden. Alternativ können Kunden und Fahrgäste Anfragen an den Kundenservice per E-Mail an lobundtadel@kvv.karlsruhe.de richten. Zur E-Mail.