Stehende Ovationen und coole Socken

Baden-Baden (red) – Der Ehrungsabend der BT-Sportler des Jahres war wieder einmal ein stimmungsvolles Stell-dich-ein der mittelbadischen Sportgrößen. Die BT-Sportredaktion war nach dem Ehrungsreigen auf Stimmenfang.

Preisverdächtiges Outfit: Robin Benz und die Motoballer von Puma Kuppenheim. Foto: F. Vetter

© fuv

Preisverdächtiges Outfit: Robin Benz und die Motoballer von Puma Kuppenheim. Foto: F. Vetter

Von BT

Es war wie eh und je ein stimmungsvoller Gala-Abend am Freitag in der Baden-Badener Eventakademie: Strahlende Sieger, kuriose Anekdoten sowie informative und unterhaltsame Gespräche zwischen Moderator Moritz Hirn und den mittelbadischen Sportgrößen bildeten einen gelungenen Rahmen für die BT-Sportlerehrungen. Die Rasenkraftsportler des TV Langenbrand waren gar derart freudetrunken angesichts ihres ersten Platzes bei der Leserwahl, dass die kräftigen Kerle aus dem Murgtal ihren Pokal haben stehen lassen. Die Trophäe wird aber freilich ihren Weg in die Vereinsvitrine finden.

Hätte es am Freitagabend einen Preis für die beste und stilvollste Abendgarderobe gegeben, klare Sieger wären die Motoballer von Puma Kuppenheim gewesen. Im feinen, schwarzen Zwirn, samt gelbem Einstecktuch – und korrespondierenden Socken – betraten die Motorradkünstler die Bühne und nahmen den zweiten Platz bei der Jury-Wahl entgegen. Emotional wurde es, als Bühls Turnvater Gerd Lugauer, der seit 44 Jahren in der Zwetschgenstadt Groß und Klein das Turnen beibringt, mit dem Ehrenpreis der BT-Sportredaktion ausgezeichnet wurde – Standing Ovations inklusive. Die BT-Sportredaktion war nach dem Ehrungsreigen auf Stimmenfang.

Guilia Goerigk (Schwimmerin, Sportlerin des Jahres bei der Jurywahl und Gewinnerin des Förderpreis): „Ich bin total überrascht und happy, dass ich beide Auszeichnungen gewonnen habe. Ich bin gerade echt glücklich. Solche Auszeichnungen sind natürlich Ansporn weiter erfolgreich zu sein. Es hat echt Spaß gemacht, hier zu sein, und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin. Mal schauen!“

Christian Reinschmidt (Leiter Sportschule Steinbach): „Wie immer ein sehr gelungener Abend. Sportler aus der Region, die unterstützt werden mit den Preisen finde ich super. Besonders freut mich, wenn so junge Leute wie der Tim Krauth dabei sind oder die Schwimmerin Giulia Goerigk. Toller Abend, gute Stimmung, alles bestens.“

Corsin Wörner (Hammerwerfer und Teil des TV Langenbrand, der den Leserpreis bei der Mannschaft des Jahres gewonnen hat): „Gehofft haben wir es natürlich, dass wir gewinnen, aber erwartet sicherlich nicht. Für so eine Randsportart ist es immer schön, wenn man so viele Leser von sich überzeugen kann und die Sportart dadurch bekannter wird. Wir sind immer sehr gerne hier und freuen uns auf den Austausch mit den anderen Athleten.“

Benjamin Walz (Kapitän von Puma Kuppenheim, zweiter Platz bei der Mannschaft des Jahres): „Wir haben den zweiten Platz gewonnen und nicht den ersten verloren. Wir sind ohne Erwartungen hierher gekommen und genießen die Veranstaltung immer.“

Holger Witzenbacher (Trainer Puma Kuppenheim): „Heute abend hat der Sport an sich gewonnen und nicht nur eine Mannschaft oder ein Sportler.“

Jan Lugauer (Teammanager des TV Bühl, der Mannschaft des Jahres): „Die Veranstaltung hat echt Charme. Es war beeindruckend, auch mal andere Sportler aus der Region zu sehen. Die Vielfältigkeit war mir gar nicht so bewusst. Schwimmerin Giulia Goerigk hat mich persönlich am meisten beeindruckt.“

Justus Baumgarten (Sprinter, dritter Platz Sportler des Jahres): „Der dritte Platz ist Bestätigung dafür, dass das vergangene Jahr gut geklappt hat.“

Carl Dohmann (Geher und Sportler des Jahres per WhatsApp aus Südafrika): „Ich freue mich sehr, erneut auf Platz eins gewählt worden zu sein. Es ist immer wieder eine Ehre für mich. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Aber vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr, als hoffentlich erfolgreicher Olympia-Teilnehmer dabei zu sein.“

Claus Heinrich (Vater von Geher Carl Dohmann): „Die Geher können ja auch noch in einem hohen Alter erfolgreich sein. So langsam mache ich mir Sorgen, dass er überhaupt irgendwann mal arbeiten geht.“


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.