Spielertrainer liegen im Trend

Baden-Baden (mi) – Spielertrainer entwickeln sich zu einem Trend im Amateurfußball. In der Landesliga sind nicht weniger als sieben Vereine vertreten, die auf einen hauptamtlichen Trainer verzichten.

Der frühere Bühler Goalgetter Christian Coratella wirkte insgesamt neun Jahre als Spielertrainer in Fautenbach und Ottersweier. Foto: Frank Seiter

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Der frühere Bühler Goalgetter Christian Coratella wirkte insgesamt neun Jahre als Spielertrainer in Fautenbach und Ottersweier. Foto: Frank Seiter

Von BT-Redakteur Michael Ihringer

Von Christian Coratella ist vor dem Saisonbeginn der Fußball-Landesliga, die Ende Oktober zum vorzeitigen Corona-Stopp kam und seitdem nicht wieder den Spielbetrieb aufgenommen hat, eine Last abgefallen. „Von der Psyche her war es schwierig. Ich musste immer fit sein und das Team auch führen. Wenn man selbst nicht gut spielt, macht man sich Vorwürfe. Da kann man dann oft auch nicht gut schlafen.“
Coratella hat neun Jahre lang als Spielertrainer gewirkt, drei in Fautenbach und die vergangenen sechs beim FV Ottersweier. Von Jahr zu Jahr mehr Vereine gehen dazu über, auf einen hauptamtlichen Trainer zu verzichten und stattdessen auf eine Führungskraft zu setzen, die möglichst nicht nur auf dem Rasen den Ton angibt, die Kollegen mitreißt und zu Siegen führt. In der Landesliga setzen der FVO, Aufsteiger SV Ulm (Fabian Ernst), der TSV Loffenau (Sven Huber), Rot-Weiß Elchesheim (Dirk Rohde) und der SV Sinzheim (Marcel Stern noch bis Saisonende) auf diese Konstellation, in der Ortenau der TuS Oppenau (Kevin Sax) und SC Hofstetten (Dennis Kopf).

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Erstellt:
19. März 2021, 19:30 Uhr
Lesedauer:
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