Sperrstunde: Und wo sind die Obdachlosen?

Baden-Baden/Rastatt (naf) – Wohnungslose können Hilfseinrichtungen wegen der Corona-Maßnahmen nur mit Einschränkungen nutzen. Sie gehören zu den Verlierern der Pandemie.

Die Tagesstätte des Caritasverbands Rastatt kann, wie hier Helfer des Kältebusses der Johanniter-Unfall-Hilfe, ihren Besuchern eine Mahlzeit nur noch mitgeben. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

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Die Tagesstätte des Caritasverbands Rastatt kann, wie hier Helfer des Kältebusses der Johanniter-Unfall-Hilfe, ihren Besuchern eine Mahlzeit nur noch mitgeben. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Von BT-Volontärin Nadine Fissl

Kurz vor 20 Uhr wird es leise auf den Straßen. Während der Ausgangssperre müssen die Gassen leer und die Menschen zu Hause sein. Doch was ist mit denen ohne Dach über dem Kopf? „Wir haben alle Verständnis für die Maßnahmen, nur unsere Zielgruppe wurde ein Stück weit vergessen“, kritisiert Paul Hnas, Ressortleiter des Caritasverbands Rastatt. Wohnungslose im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden haben es seit der Pandemie noch schwerer – die Hilfseinrichtungen können nur mit Einschränkungen genutzt werden.

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