Sorgfalt schützt vor Strafe

Baden-Baden (naf) – Die unklare Rechtslage bei Corona-Infektionen im Trainingsbetrieb verunsichert einige regionale Vereine. Von den Verbänden hätte man sich mehr Transparenz gewünscht.

Steckt ein Spieler seine Teamkollegen wissentlich mit dem Coronavirus an, kann er sich wegen Körperverletzung oder sogar wegen eines Tötungsdelikts schuldig machen. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

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Steckt ein Spieler seine Teamkollegen wissentlich mit dem Coronavirus an, kann er sich wegen Körperverletzung oder sogar wegen eines Tötungsdelikts schuldig machen. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Von Nadine Fissl

Die Verunsicherung ist spürbar, auch wenn es keiner ausspricht. Leiter einer Jugendabteilung zu sein, bringt schon zu pandemiefreien Zeiten viel Verantwortung mit sich. Zuletzt, in Zeiten von Verordnungen, Hygienekonzepten und unvorhersehbaren Infektionsgeschehen ist das Organisieren allerdings zur Mammutaufgabe geworden. Dass Vereinsverantwortliche sogar haftbar gemacht werden können, wenn sich jemand im Trainingsbetrieb mit dem Coronavirus infiziert, sorgt für Hemmungen – dass Funktionäre sich mit rechtlichen Fragen zu diesen heiklen Themen alleine gelassen fühlen für Verunsicherungen.
Noch sind die meisten Sportstätten leer. Vereine warten auf Entscheidungen, die wohl in den kommenden Tagen auf höchster Ebene getroffen werden, und hoffen damit auch auf ein mögliches Go für den Trainingsbetrieb im Dezember.

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