Schützenhilfe für die Königin des Klangs

Waldkirch (galu) – Die Orgel ist Instrument des Jahres. In Waldkirch werden nicht nur „Orgeln für Gott und die Welt“ gebaut, dort macht man sich auch besonders für das Image des Instruments stark.

Orgelbaumeister Wolfgang Brommer inspiziert den Zustand einiger Orgelpfeifen in der Werkstatt in Waldkirch. Fotos: Lukas Gangl

© galu

Orgelbaumeister Wolfgang Brommer inspiziert den Zustand einiger Orgelpfeifen in der Werkstatt in Waldkirch. Fotos: Lukas Gangl

Von BT-Volontär Lukas Gangl

Ob nun Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge in d-Moll“, Wolfgangs Amadeus Mozarts „Ouvertüre in C-Dur“ oder eine der zahlreichen Kirchensonaten: Sie alle wurden für die Königin der Instrumente geschrieben – die Orgel. Doch so sehr wie diese komponistischen Werke in den Köpfen der Menschen immer mehr in den Hintergrund gerückt sind, so ist es auch das dazugehörige Instrument. Sehr zum Leidwesen von Wolfgang Brommer. Er ist Orgelbaumeister bei der Firma „Waldkircher Orgelbau Jäger und Brommer“ und hat ein Ziel: „Die Orgel aus dem Weihrauchnebel der Kirche holen“ – raus aus den Kirchenschiffen, hinein in die Köpfe der Menschen. Seine „Mission“, wie er es selbst nennt, hat in diesem Jahr neue Unterstützung erfahren: Die Landesmusikräte haben die Orgel zum Instrument 2021 erkoren – nachdem Orgelbau und Orgelmusik 2017 von der Unesco (United Nations educational, scientific and cultural Organization) zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt worden sind.

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