Ryanair annulliert Flüge vom Baden Airport

Rheinmünster-Söllingen (kie) – Wer einen Flug vom FKB nach Rom gebucht hat, der hat am Montag unter Umständen eine Nachricht von der Fluggesellschaft Ryanair erhalten. Grund sind Flug-Annullierungen.

Wer vor hatte, mit Ryanair vom FKB nach Rom zu fliegen, der muss nun gegebenenfalls umbuchen. Foto: BT/Archiv

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Wer vor hatte, mit Ryanair vom FKB nach Rom zu fliegen, der muss nun gegebenenfalls umbuchen. Foto: BT/Archiv

Von Franziska Kiedaisch

Wie Flughafen-Sprecherin Elke Fleig auf BT-Nachfrage bestätigt, sind derzeit ausschließlich Ryanair-Flüge von und nach Rom Ciampino von den Annullierungen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden betroffen. Passagiere, die ab dem 17. März von oder nach Rom fliegen wollten, wurden per E-Mail benachrichtigt, dass ihr Flug ausfällt. Nun können sie entweder eine Rückerstattung beantragen oder die Reise umbuchen. Wie viele Passagiere, die in Rheinmünster-Söllingen ein- oder aussteigen wollten, von den Ryanair-Annullierungen tatsächlich betroffen sind, darüber liegen dem Flughafen laut Fleig jedoch keine Zahlen vor. Die Pressestelle von Ryanair unterdessen hat unter Verweis auf eine Pressemitteilung „nichts weiter mitzuteilen“.

Am Montag hatte Ryanair mitgeteilt, dass sich das Unternehmen als Reaktion auf das Covid19-Virus „gezwungen sieht“, bis zu 25 Prozent der italienischen Kurzstreckenflüge zwischen dem 17. März und dem 8. April zu streichen. Betroffene Passagiere können sich laut E-Mail, die dem BT vorliegt, entweder direkt an Ryanair wenden oder den „Ticketschalter am Flughafen“ aufsuchen. Doch rät Flughafensprecherin Fleig dazu, sich direkt an die Fluggesellschaft zu wenden, da eine Umbuchung vor Ort am sogenannten „Airline Service Counter“ erst am Abflugtag möglich sei.

Terminal wird häufiger gereinigt

Was ein Infektionsrisiko mit dem Coronavirus am FKB angeht, führt Fleig außerdem aus, dass der Flughafen die Situation „beidseitig“ im Blick behalte: Einerseits was die Passagiere angehe, andererseits die Mitarbeiter betreffend. Beispielsweise könnten Mitarbeiter am Check-in Mundschutz tragen, wenn sie das möchten, so Fleig. Auch würde verstärkt auf die Hygiene im Terminal geachtet; Türklinken oder häufig genutzte Flächen würden häufiger gereinigt. Außerdem stehe der Flughafen im Austausch mit dem Landratsamt Rastatt, das weitere Schritte wie etwa Personenkontrollen veranlassen könnte.

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Erstellt:
3. März 2020, 13:00 Uhr
Lesedauer:
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