Rettungsaktion für den Steinkrebs

Landau (vn) – Ein grenzüberschreitendes EU-Artenschutzprojekt soll die Wiederansiedlung von Steinkrebsen in den Nordvogesen und im Pfälzerwald forcieren. Die Art ist vom Aussterben bedroht.

Zuchterfolg: Ein weiblicher Steinkrebs mit Eiern am Hinterleib. In freier Natur sind die Tiere vom Aussterben bedroht. Foto: Roland Scheidemann/dpa

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Zuchterfolg: Ein weiblicher Steinkrebs mit Eiern am Hinterleib. In freier Natur sind die Tiere vom Aussterben bedroht. Foto: Roland Scheidemann/dpa

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Um Austropotamobius torrentium zu finden, muss man zwar nicht jeden Stein umdrehen, aber doch recht viele – und das nachts im Bachbett. Der Steinkrebs ist nicht nur nachtaktiv und versteckt sich gern, er ist auch sehr selten geworden. Ein von der EU finanziertes deutsch-französisches Artenschutzprojekt soll jetzt die Grundlagen für eine Wiederansiedlung im Pfälzerwald und den Nordvogesen schaffen.
„Leider konnten bislang keine Steinkrebse mehr in der Pfalz nachgewiesen werden“, fasst Anne Schrimpf die enttäuschenden Ergebnisse jüngster Erkundungen zusammen. „Wir geben die Hoffnung aber nicht auf, noch fündig zu werden, wenn wir großflächiger suchen.“ Die Biologin koordiniert das EU-Projekt am Institut für Umweltwissenschaften der Universität Landau.

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Erstellt:
17. September 2021, 08:15 Uhr
Aktualisiert:
17. September 2021, 08:59 Uhr
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ca. 2min 37sec

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