Professor übt Kritik an der Corona-Warn-App

Stuttgart/Ludwigsburg (bjhw) – „Die Leute wiegen sich in falscher Sicherheit“, sagt Robert Müller-Török, Professor an der Ludwigsburger Verwaltungshochschule, über die Corona-Warn-App.

Professor übt Kritik an der Corona-Warn-App

© dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Die Hoffnung war groß im Frühsommer, dank der freiwilligen Corona-App die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern und auf diese Weise einen besseren Überblick über die Pandemie-Entwicklung behalten zu können. Inzwischen bedienen sich fast 21 Millionen Deutsche der digitalen Möglichkeiten. Allerdings nur im Prinzip, kritisieren E-Government-Experten.
Zu vielen Handys fehlen noch immer die technischen Voraussetzungen, Kontaktmeldungen werden nicht weitergemeldet. Und in allen Grenzregionen fehlt der Austausch mit den Nachbarn, etwa den rund 41.000 Franzosen, die täglich nach Deutschland pendeln.

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Erstellt:
12. November 2020, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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