PFC: Land kontert Kritik

Stuttgart (fk) – Das Land hat der Kritik von Rastatts OB Pütsch in Sachen PFC widersprochen: Ob die PFC-Problematik in den Gewässerbewirtschaftungsplan aufgenommen werde, spiele faktisch keine Rolle.

Ständige Überprüfung: Die mittelbadischen Wasserversorger – hier das Werk in Rauental – haben beträchtliche Summen in Aufbereitungsanlagen gegen PFC investiert. Foto: Oliver Hurst

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Ständige Überprüfung: Die mittelbadischen Wasserversorger – hier das Werk in Rauental – haben beträchtliche Summen in Aufbereitungsanlagen gegen PFC investiert. Foto: Oliver Hurst

Von BT-Redakteur Florian Krekel

„Das ist einfach falsch.“ Mit unmissverständlichen Worten reagiert das Umweltministerium Stuttgart auf Aussagen und Befürchtungen von Rastatts OB Hans Jürgen Pütsch im Hinblick auf die PFC-Problematik in Mittelbaden, die dieser am Mittwoch gegenüber dem BT getätigt hatte. „Die Frage, ob die PFC-Problematik in den Gewässerbewirtschaftungsplan aufgenommen wird, spielt faktisch keine Rolle. Es liegt nämlich nicht an den rechtlichen Grundlagen, dass wir die 1.188 Hektar mit PFC kontaminierte Fläche nicht beseitigen können, sondern daran, dass es dafür bis jetzt schlicht keine Möglichkeit gibt“, macht Umweltstaatssekretär Andre Baumann (Grüne) am Donnerstag gegenüber dem BT deutlich. Baumann wird im Oktober nach Mittelbaden kommen und sich im Auftrag des Umweltministeriums über die PFC-Situation vor Ort informieren.

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