Otfried Höffe: „Politik setzt auf betreutes Denken“

Baden-Baden/Tübingen (kli) – Der Philosoph Otfried Höffe, Mitglied des Corona-Expertenrats von NRW, im Interview über die Corona-Regeln, Vulnerabilität und seinen Wunsch nach Differenzierung.

„Man soll sich selbst schützen und Fremde nicht gefährden“, empfiehlt der Philosoph Otfried Höffe. Foto: Heike Schulz

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„Man soll sich selbst schützen und Fremde nicht gefährden“, empfiehlt der Philosoph Otfried Höffe. Foto: Heike Schulz

Von Dieter Klink

Kann die Philosophie einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie leisten? Der Philosoph Otfried Höffe sagt: Ja. Höffe hat viele beachtete Bücher geschrieben, über Aristoteles und Kant, über Demokratie und Gerechtigkeit, über Freiheit und Ethik –und über die Kunst des Alterns. Der 77-Jährige lehrte bis zu seiner Emeritierung in Tübingen, wo er noch heute lebt. Im Interview mit BT-Redakteur Dieter Klink sagt er, Philosophie solle den Blick weiten. Was er damit meint, erläutert er an vielen Beispielen. Höffe ist auch Mitglied des Corona-Expertenrats bei NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

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