Olympia-Boykott: Silber mit vierjähriger Verspätung

Offenburg (ket) – Nächster Teil der Olympia-Boykott-Serie: Arnulf Meffle ist mit den deutschen Handballern 1980 Favorit auf die Goldmedaille, wird aber jäh gestoppt. Das Happy End folgt vier Jahre später.

Arnulf Meffle (rechts) gewinnt 1984 in Los Angeles mit dem DHB-Team die Olympia-Goldmedaille. Foto: Archiv

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Arnulf Meffle (rechts) gewinnt 1984 in Los Angeles mit dem DHB-Team die Olympia-Goldmedaille. Foto: Archiv

Von Frank Ketterer

Vielleicht war es ja auch ausgleichende Gerechtigkeit, zumindest gänzlich ausschließen sollte man das nicht. Die Handball-Nationalmannschaft der BRD hatte sich für die Olympischen Spiele 1984 zumindest rein sportlich schließlich gar nicht qualifiziert. Dass sie dennoch nicht nur nach Los Angeles flog, sondern am Ende sogar mit der Silbermedaille wieder nach Hause, hatte nicht zuletzt damit zu tun, dass ein Großteil der Ostblockstaaten die Spiele in den USA boykottiert hatte.

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Erstellt:
13. Mai 2020, 20:45 Uhr
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