Notfallbetreuung in den Osterferien

Baden-Baden/Rastatt/Gaggenau – Wegen Corona bleiben bis 19. April Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Wie die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur tätig sind, während der Osterferien (6. bis 17. April) stattfindet, haben wir für Sie gesammelt.

Die Notfallbetreuung wird auch über die Osterferien gewährleistet. Symbolfoto: Hoppe/dpa

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Die Notfallbetreuung wird auch über die Osterferien gewährleistet. Symbolfoto: Hoppe/dpa

Mit der Änderung der Corona-Verordnung des Landes vom 29. März werden weitere Bereiche zur kritischen Infrastruktur gezählt. Das sind insbesondere:

die Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr;

die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen;

Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge;

Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Coronavirus verursachten Epidemie im Einsatz sind;

Rundfunk und Presse;

Beschäftigte der Betreiber beziehungsweise Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden;

die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

das Bestattungswesen.

Die Betreuungsmöglichkeiten sehen folgendermaßen aus:

Baden-Baden

Für Grundschulkinder, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte in sogenannten systemrelevanten Bereichen arbeiten, hat die Verwaltung einen Notfallplan für die Betreuung in den Osterferien erarbeitet, teilte die Stadtpressestelle mit. Von 7 bis 17 Uhr werden Schüler betreut, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme ist es, so die Stadt, dass beide Erziehungsberechtigte der Kinder, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Anmeldung zur Notfallbetreuung in den Osterferien ab Montag, 6. April, erfolgt nicht über die jeweilige Schule, sondern über das Fachgebiet Schule und Sport, (07221)932300. Fragen zur Notbetreuung beantwortet ebenfalls das Fachgebiet unter der genannten Nummeroder per E-Mail an schule.sport@baden-baden.de. Alle Infos finden sich auch auf der städtischen Webseite.

Gaggenau

Die Notfallbetreuung wird auch während der Osterferien weiter stattfinden. Noch unklar ist, ob es in Gaggenau die reguläre Ferienbetreuung in den Osterferien geben wird. Dies wird „kurzfristig und unter Berücksichtigung der aktuellen Lage“ entschieden. Bereits vergangene Woche hat die Stadt bekanntgegeben, die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat April auszusetzen. Über die Erstattungsmodalitäten für im Voraus bezahlte Ferienbetreuung, zum Beispiel Osterferien, werde erst in der zweiten Jahreshälfte entschieden.

Voraussetzung bleibt auch hier, dass beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten und nicht abkömmlich sind. Betroffene Eltern von Schulkindern wenden sich an schulen@rastatt.de oder an (0 72 22) 9 72 81 00. Eltern von Kita-Kindern nehmen direkt Kontakt mit den Einrichtungen auf.

Rastatt

Die Notbetreuung für Kita- und Schulkinder bis Klasse 6, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur tätig sind, findet auch während der Osterferien statt. Betroffene Eltern von Schulkindern wenden sich an schulen@rastatt.de oder an (0 72 22) 9 72 81 00. Eltern von Kita-Kindern nehmen direkt Kontakt mit den Einrichtungen auf.

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Erstellt:
2. April 2020, 17:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 25sec

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