Not macht erfinderisch

Baden-Baden (ket) – In dieser Woche beschäftigt sich die BT-Sportkolumne damit, wie Sportwetten funktionieren, wenn es gar keinen Sport gibt.

In Deutschland weitgehend unbekannt, in Indien Nationalsport mit entsprechendem Wett-Potenzial: Cricket. Foto: Dave Hunt/dpa

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In Deutschland weitgehend unbekannt, in Indien Nationalsport mit entsprechendem Wett-Potenzial: Cricket. Foto: Dave Hunt/dpa

Von Frank Ketterer

Zu den in den Würgegriff des Coronavirus geratenen Berufssparten zählt zweifelsohne auch jene des Wettanbieters, vulgo Buchmacher genannt. Umsatzeinbrüche von bis zu 70 Prozent beklagte etwa Dominik Beier, Vorstandssprecher des Wettanbieters „Interwetten“ bereits im Frühjahr, also zu einem Zeitpunkt, zu dem weltweit so gut wie gar nicht mehr gesportelt wurde.
So gesehen geht es der Branche im Rahmen des zweiten Lockdowns zumindest aktuell noch den Umständen entsprechend gut, im Gegensatz zu den Monaten März bis Mai rollen die Bälle, galoppieren die Pferde und röhren die Formel-1-Motoren schließlich nach wie vor und fast unvermindert. Ob das so bleibt, ist abgemachte Sache freilich auch diesmal noch nicht. Zumindest Hand- und Fußball zeigen sich schließlich zusehends verseucht, auch die Basketballer blieben vom Virus keineswegs unverschont.

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Erstellt:
18. November 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
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