Newcomer suchen eine Nische

Karlsruhe (vo) – Fluggesellschaften: Start-ups wagen trotz der Corona-Krise den Sprung in einen hart umkämpften Markt.

Die französische Chalair fliegt für Green-Airlines künftig auch vom Baden-Airport aus. Foto: Chalair

Die französische Chalair fliegt für Green-Airlines künftig auch vom Baden-Airport aus. Foto: Chalair

Von Jürgen Volz

Es hat lange gedauert, bis die noch junge Fluggesellschaft Green Airlines endlich die erste Maschine in die Luft schicken konnte. Am 26. März war der „Jungfernflug“ von Paderborn auf die Insel Sylt. Corona hatte seit dem vergangenen Jahr immer wieder für Verzögerungen gesorgt. Gerne würde die virtuelle Airline mit Sitz in Karlsruhe weitere Strecken bedienen – etwa vom Baden-Airport in die Hauptstadt Berlin. Schon zwei Mal musste aber ein Starttermin verschoben werden, obwohl bereits Tickets verkauft worden waren. Jetzt hofft Stefan Auwetter, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Green Airlines darauf, dass die Menschen schnellstmöglich gegen das Coronavirus geimpft werden können und Hotels sowie Restaurants wieder öffnen dürfen. Dann stünde einem Flugbetrieb im Sommer in Richtung Berlin nichts mehr im Weg. Für Mittelbaden und den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) wäre eine solche Verbindung, die es in früheren Jahren dort schon einmal gegeben hat, eine Bereicherung. Dasselbe gilt für die Strecke nach Hamburg. Ende des Sommers, so haben die Karlsruher angekündigt, soll der hohe Norden vom FKB aus angeflogen werden.

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Erstellt:
7. April 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
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