Neue Richtwerte für PFC in Lebensmitteln

Karlsruhe (red) – Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einen Berichtsentwurf zur gesundheitsbasierten Bewertung von PFC in Lebensmitteln veröffentlicht.

Spargel und Erdbeeren werden beispielsweise im Rahmen des sogenannten Vorerntemonitorings auf PFC untersucht.Foto:Weihrauch/dpa

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Spargel und Erdbeeren werden beispielsweise im Rahmen des sogenannten Vorerntemonitorings auf PFC untersucht.Foto:Weihrauch/dpa

Der Bericht ist online (hier) verfügbar. Das teilte am Donnerstag das Regierungspräsidium Karlsruhe mit. Im Entwurf hat die EFSA als gesundheitsbasierten Richtwert für Lebensmittel eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) für die Summe von vier PFC-Verbindungen abgeleitet: Pro Woche soll die Summe aus Perfluoroktansäure (PFOA), Perfluoroktansulfonsäure (PFOS), Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) und Perfluornonansäure (PFNA) acht Nanogramm je Kilogramm Körpergewicht nicht übersteigen.

Die Auswirkungen und mögliche Konsequenzen des neuen gesundheitsbasierten Richtwertes der EFSA werden derzeit geprüft. Nach ersten Einschätzungen werden nur geringe Auswirkungen auf die Untersuchung und Einstufung pflanzlicher Proben im Rahmen der Lebensmittelüberwachung und des Vorerntemonitorings in Mittel- und Nordbaden erwartet, heißt es aus dem Regierungspräsidium.

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Erstellt:
27. Februar 2020, 18:15 Uhr
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