Nachhaltige Mobilitätskonzepte made in Karlsruhe

Karlsruhe (win) – Mit einem Speeddating zu Mobilität ist am Dienstag an der „Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft“ das „Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität“ eröffnet worden.

Nachhaltige Mobilität – das fordert unter anderem Verkehrsminister Winfried Hermann (vorne rechts). Foto: Winfried Heck

Nachhaltige Mobilität – das fordert unter anderem Verkehrsminister Winfried Hermann (vorne rechts). Foto: Winfried Heck

Von Winfried Heck

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ärgert sich immer wieder, dass stets Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zu Wort kommt, wenn es um das Thema Mobilität geht. „Als ob Verkehr nur etwas mit dem Auto zu tun hätte. Wir brauchen dringend eine kompetente Stimme, die für eine nachhaltige Mobilität wirbt.“ Geht es nach Hermann, dann dürften künftig verstärkt Experten aus Karlsruhe zu Wort kommen.
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir besser unterwegs“ wurde jetzt an der „Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft“ das „Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität“ (BWwin) eröffnet, das künftig Wissen bündeln und unterschiedliche Forschungszweige in Sachen Mobilität vernetzen soll. „Wir wollen das Wissen endlich auf die Straße bekommen“, sagt Hermann, denn wissenschaftliche Expertisen gebe es schon genügend, ganzheitliche Lösungen fehlen hingegen noch. Es gehe eben nicht um die Förderung einzelner Verkehrsmittel, sondern um umfassende Lösungen, wie sich beispielsweise Stadtzentren weiterentwickeln könnten. Karlsruhe sei dazu der ideale Ort, denn hier habe sich in den vergangenen 20 Jahren mehr bewegt als in jeder anderen Stadt des Landes.

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