„Nach und nach lockern“

Baden-Baden (kli) – Die Direktorin der EU-Gesundheitsschutzbehörde (ECDC), Andrea Ammon, warnt in der Corona-Krise vor einer zu schnellen Rückkehr in den Alltag. Außerdem sollten die Lockerungen nur nach und nach eingeführt werden, sagt sie im BT-Interview.

„Man kann nicht mit dem Wissen von heute die Entscheidungen im Januar rückwirkend bewerten“: Andrea Ammon. Foto: Pizzoli/AFP

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„Man kann nicht mit dem Wissen von heute die Entscheidungen im Januar rückwirkend bewerten“: Andrea Ammon. Foto: Pizzoli/AFP

Von Dieter Klink

In Solna bei Stockholm ist das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), kurz EU-Gesundheitsschutzbehörde, angesiedelt. ECDC-Diretorin Andrea Ammon, warnt im Interview mit BT-Redakteur Dieter Klink davor, zu viele Lockerungen auf einmal anzugehen. Außerdem wehrt sie sich gegen Kritik, ihre Behörde habe im Januar/Februar nicht rechtzeitig und intensiv vor einer möglichen Pandemie in Europa gewarnt. Ammon leitet die Behörde seit 2017. Zuvor hatte die Medizinerin am Robert-Koch-Institut in Berlin gearbeitet, ehe sie 2005 ans ECDC kam.
BT: Frau Dr. Ammon, was genau arbeiten Sie am ECDC?

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Erstellt:
12. Juni 2020, 22:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 21sec

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