Nach Supersaison folgt Zitterrunde

Freiburg (mi) – Was für ein Gegensatz: Während der Sport-Club Freiburg das erste Halbjahr auf einem tollen achten Bundesliga-Platz beendete, gerät die aktuelle Spielzeit zur Zittersaison.

Muss nach einer starken Vorsaison mit seinem Team aktuell wieder um den Klassenerhalt kämpfen. SC-Trainer Christian Streich. Foto: Ralph Orlowski/AFP

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Muss nach einer starken Vorsaison mit seinem Team aktuell wieder um den Klassenerhalt kämpfen. SC-Trainer Christian Streich. Foto: Ralph Orlowski/AFP

Von Michael Ihringer

Vor der Imbiss-Bude sollte man sich auf sein Bauchgefühl verlassen können. Ne lange Rote oder besser eine Currywurst mit Ketchup? Gut für den Sport-Club Freiburg, dass sich Christian Streich auf sein Bauchgefühl bei seiner Wahl der Mannschaftsaufstellung verlassen kann. Was dann nach Spielschluss allen im Verein schmeckt, wenn die Ergebnisse stimmen. Lange Zeit stimmten just diese in der aktuellen Bundesliga-Saison, die als wirre Corona-Krisenspielzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit in die Geschichtsbücher eingehen wird, nicht.
Erst als es auf Weihnachten zuging, kamen seine Schützlinge mit drei Siegen in Folge richtig in Fahrt – und Roland Sallai verschaffte Streich ein durchaus wohliges Gefühl in der Magengegend, als der Ungar nach seinen Einwechslungen erst gegen Bielefeld einen Elfmeter herausholte und vier Tage später auf Schalke mit seinem Doppelpack für zwei wichtige Siege in Schlüsselspielen um den Klassenerhalt hauptverantwortlich zeichnete. „Es geht bei ihm um eine gute Balance in seinem Spiel. Es wird immer besser“, freute sich der Trainer.

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Erstellt:
29. Dezember 2020, 07:30 Uhr
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