NABU und BUND kämpfen gegen den Flächenfraß

Stuttgart (vn) – Weil eine Gemeinde im Kreis Böblingen wertvolle Streuobstwiesen in Bauland umwandeln will, machen Naturschutzverbände jetzt Front gegen den Paragrafen 13b BauGB, der das ermöglicht.

Alte Streuobstbäume dienen dem Steinkauz als Lebensraum: Fallen die Bäume, verschwindet auch die Art. Foto: Erich Tomschi/NABU

© red

Alte Streuobstbäume dienen dem Steinkauz als Lebensraum: Fallen die Bäume, verschwindet auch die Art. Foto: Erich Tomschi/NABU

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Es ist ein Frontalangriff auf die kommunale Bauleitplanung: In einem offenen Brief geißeln die Naturschutzverbände NABU und BUND die Gemeinde Gäufelden (Landkreis Böblingen) für ihre Pläne, im Ortsteil Öschelbronn 2,9 Hektar Bauland nach Paragraf 13b Baugesetzbuch (BauGB) auszuweisen, mit dem sogenannten beschleunigten Verfahren. Wertvolle Streuobstwiesen würden dem Flächenfraß zum Opfer fallen, die Artenvielfalt sei gefährdet. Gäufelden steht stellvertretend für Hunderte Beispiele im Südwesten: 13b ist überall, auch in Gaggenau.

Warum gibt es den 13b?

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
26. Juni 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 47sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen