„Mir macht die Jugend Mut“

Baden-Baden (kli) – Charlotte Knobloch spricht im BT-Interview über 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Antisemitismus und über die Frage, ob ihr Optimismus zu erschüttern ist.

Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch.    Foto: Peter Kneffel/dpa

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Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch. Foto: Peter Kneffel/dpa

Von Dieter Klink

Charlotte Knobloch (88) ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Sie war von 2006 bis 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden. Knobloch entging 1942 der Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt, weil die ehemalige Hausangestellte ihres Onkels das Mädchen als eigenes uneheliches Kind ausgab. Sie überlebte den Holocaust im Versteck auf dem Land und kehrte 1945 in ihre Heimatstadt München zurück. Im Jahr 2021 wird der Tatsache gedacht, dass es 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gibt. Grundlage dafür war ein Edikt in Köln. Im Jahr 321 erließ Kaiser Konstantin ein Edikt, das Juden den Zugang zu Ämtern in Köln erlaubte – die früheste erhaltene schriftliche Quelle zur Existenz von Juden nördlich der Alpen. Über 1700 Jahre, Antisemitismus heute und ihren schwankenden Optimismus sprach BT-Redakteur Dieter Klink mit Knobloch.

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Erstellt:
1. Januar 2021, 18:19 Uhr
Lesedauer:
ca. 6min 21sec

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