Mentrup: „Vermurkste Planung“

Karlsruhe (win/lsw) – Mit Formalien und einem flammenden Plädoyer von Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) gegen die jetzigen Planungen hat gestern in Karlsruhe eine bis morgen angesetzte mündliche Verhandlung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg zur zweiten Rheinbrücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und Karlsruhe begonnen. Gegen die zweite Rheinbrücke hat neben der Stadt auch der Landesverband Baden-Württemberg des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) geklagt.

Die bestehende Autobrücke (rechts) zwischen Karlsruhe und Wörth wurde 1966 eröffnet und ist inzwischen heillos überlastet. Foto: Neuwald

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Die bestehende Autobrücke (rechts) zwischen Karlsruhe und Wörth wurde 1966 eröffnet und ist inzwischen heillos überlastet. Foto: Neuwald

Von Winfried Heck

Nachdem der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Koblenz bereits im November vergangenen Jahres die Klagen gegen den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth – soweit es die pfälzische Seite bis zur Rheinmitte betraf – zurückgewiesen hat, verhandelt seit gestern der VGH Baden-Württemberg in Karlsruhe über den badischen Teil der Planung. Geklagt gegen den Planfeststellungsbeschluss hat neben der Stadt Karlsruhe auch der BUND.

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