Lange Durststrecke für viele Musikverlage

Mainz (rud) – Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften, zum Beispiel der GEMA, sind ein wichtiger Teil der Gesamteinkünfte von Musikverlagen. Sie werden in diesem Jahr dramatisch einbrechen.

Dieses alte Notenblatt befindet sich im Besitz des Musik- und Musikbuchverlags Schott in Mainz. Beethoven hat es zu Lebzeiten seinem Lektor mit Änderungsanweisungen (in rot) zurückgeschickt. Foto: Frederik von Erichsen/dpa

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Dieses alte Notenblatt befindet sich im Besitz des Musik- und Musikbuchverlags Schott in Mainz. Beethoven hat es zu Lebzeiten seinem Lektor mit Änderungsanweisungen (in rot) zurückgeschickt. Foto: Frederik von Erichsen/dpa

Von Georg Rudiger

Eigentlich wollte der Schott-Verlag im vergangenen Jahr seinen 250. Geburtstag feiern. Bei einem großen Festakt im Mainzer Staatstheater am 17. Mai hätte das Orchester der Stadt als erstes deutsches Orchester nicht aus gedruckten Noten, sondern aus iPads gespielt. Ein großes Fest für die 170 festangestellten Mitarbeiter in Deutschland fiel ebenfalls ins Wasser.

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Erstellt:
11. Februar 2021, 23:00 Uhr
Lesedauer:
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